Abensberg-Traun-Palais

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1670
Jahr bis 1855
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Familie Abensberg-Traun
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner Franz Xaver Abensberg-Traun
Quelle
Letzte Änderung am  20.01.2017 durch Admin
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BezirkStraßeHausnummer
1Strauchgasse4
1Freyung2
1Herrengasse14

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Abensberg-Traun-Palais (1, Freyung 2, Herrengasse 14, Strauchgasse 4). Steht auf Grundstücken, die sich bis Ende 14. Jahrhunderts (Schottenurbar 1382) zurückverfolgen lassen (von den Herren von Traun teils bereits Anfang 15. Jahrhundert beziehungsweise von Ernst Graf Traun und seiner Gattin Katharina Ursula 1651 erworben). 1670 erbaut, erhielt das Palais als erstes Privatgebäude eine Hauswasserleitung. 1683 abgebrannt (Freyung), wurde 1700 ein Neubau errichtet. Der Barockbau beeindruckte durch seine ausgewogenen Proportionen. Er blieb bis 1855 im Besitz der Familie Abensberg-Traun (zuletzt Franz Xaver Reichsgraf Abensberg-Traun). 1855-1860 erbaute Heinrich Ferstel hier das Gebäude für die Kaiserlich königliche privat Nationalbank (ab 1878 Österreichisch-ungarische Bank, heute „Palais Ferstel"), die den gesamten Komplex zwischen Freyung, Strauch- und Herrengasse, erworben hatte (der Grundriß umklammert das benachbarte Hardeggpalais). Siehe auch Café Central.

Literatur

  • Hertha Wohlrab: Die Freyung. Wien [u.a.]: Zsolnay 1971 (Wiener Geschichtsbücher, 6), S. 45 ff.
  • Rupert Feuchtmüller: Die Herrengasse. Wien [u.a.]: Zsolnay 1982 (Wiener Geschichtsbücher, 28), S. 87 ff.
  • Edgard Haider: Verlorenes Wien (1984), S. 13 ff.
  • Felix Czeike: Wien. Kunst und Kultur-Lexikon. Stadtführer und Handbuch. München: Süddeutscher Verlag 1976, S. 80
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 215