Aziendahof

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Datei:Datei:HMW 078079 00050.jpg
Graben 31, Azienda-Hof, um 1880
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1867
Jahr bis 1945
Andere Bezeichnung Aziendahof
Frühere Bezeichnung Zur blauen Flasche,Beim roten Kreuz,Zu den drei Hirschen
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Carl von Hasenauer
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien,Paul Harrer: Wien, seine Häuser,Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen
Letzte Änderung am  2.06.2017 durch Admin
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Bildname Datei:HMW 078079 00050.jpg
Bildunterschrift  Graben 31, Azienda-Hof, um 1880
Bildquelle HMW 78079/50, Foto: M. Frankenstein & Comp.
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Goldschmiedgasse3
1Graben31
1Goldschmiedgasse3
Graben31

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Aziendahof (1, Graben 31, Goldschmiedgasse 3), neben dem Trattnernhof gelegen, wurde anstelle einiger abgebrochener Häuser der Schlossergasse an der Ecke der Goldschmiedgasse nach Entwürfen Carl von Hasenauers (Baumeister Eduard Kaiser) 1867 erbaut (etwa zur selben Zeit, 1866/1867, bauten Sicard und van der Nüll das benachbarte Haashaus). Auf einem Teil des Grundstücks stand seinerzeit das Haus „Zur blauen Flasche", das Nebenhaus beherbergte zeitweise die Apotheke „Beim roten Kreuz" und hieß Ende 18. Jahrhunderts „Zu den drei Hirschen". Der Aziendahof besaß einen glasüberwölbten Bazar, der einen Durchgang vom Graben in die Goldschmiedgasse ermöglichte. Er war architektonisch auch deshalb interessant, weil hier erstmals die Fassade eines Privathauses Marmorverkleidung zeigte und die Abdeckung des Hofs durch eine Glaskuppel erfolgte. Der Durchgang entsprach in seinem Verlauf einem Teil der ehemaligen Schlossergasse. Eigentümer war Alfons Pereira-Arnstein, 1912 Eugen Freiherr von Rothschild. Im Aziendahof wurde am 18. Oktober 1876 durch Enrico Edler von Francesconi der Geldbriefträger Johann Guga ermordet; Francesconi war der erste Delinquent, der am 16. Dezember 1876 nicht öffentlich, sondern im Hof des Landesgerichtsgebäudes (8) justifiziert wurde. Der Aziendahof, in dem sich die Buchhandlung Lechner befand, brannte am 11. April 1945 fast völlig aus; der Neubau beherbergt die Buchhandlung Gerold.

Literatur

  • Wien 1848-1888. Denkschrift zum 2. December 1888. 2 Bände. 1. Band. Wien: Konegen in Comm. 1888, S. 309
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 314
„Innere Stadt“ gehört nicht zu den zulässigen Werten (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ...) für das Attribut „Bezirk“.
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