Eßlinger Kirche

Aus TestWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
Art des Bauwerks Sakralbau
Jahr von 1937
Jahr bis
Andere Bezeichnung Pfarrkirche [seit 1946] „Heiliger Josef"
Der für das Attribut „Andere Bezeichnung“ des Datentyps Seite angegebene Wert „Pfarrkirche [seit 1946] „Heiliger Josef"“ enthält ungültige Zeichen oder ist unvollständig. Er kann deshalb während einer Abfrage oder bei einer Annotation unerwartete Ergebnisse verursachen.
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Heinrich Vana
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  20.01.2017 durch Admin
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
22Eßlinger Hauptstraße74

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Eßlinger Kirche (22, Eßlinger Hauptstraße 74; Pfarrkirche [seit 1946] „Heiliger Josef"), moderner Bau mit Spitztonnengewölbe, errichtet 1937/1938 nach Plänen von Heinrich Vana. -Bereits 1772 beabsichtigte die nach Groß-Enzersdorf eingepfarrte Gemeinde Eßling (die zur kaiserlichen Herrschaft Eckartsau gehörte) die Errichtung einer Ortskapelle. 1774 gestattete Maria Theresia die Benützung der Schloßkapelle in Eckartsau; eine 100 Personen fassende Kapelle wurde dennoch gebaut. Der Versuch, einen eigenen Seelsorger für Eßling zu erhalten (1779), wurde nach Einspruch des Groß-Enzersdorfer Pfarrers abgewiesen (1782). Die älteste Kirche wurde aufgrund der Pfarregulierung Josephs II. 1786/1787 erbaut und 1789 zu einer Lokalkaplanei erhoben (Grundsteinlegung 10. April 1786, Inneneinrichtung 1787; hölzerner Turm); sie brannte während der Schlacht bei Aspern 1809 ab. Daraufhin mußten die Bewohner von Eßling die heilige Messe wieder in dem eine halbe Gehstunde entfernten Groß-Enzersdorf besuchen. Erst 1828-1831 kam es zu einem Neubau. Die Überschwemmung von 1878 verursachte Schäden. Danach wurde der Kirchturm neu erbaut; diesen bezog Vana später in seinen Kirchenneubau mit ein.

Literatur

  • Katalog zur Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien. Wien 1959-2003, S. 92, S. 105 f.
  • Edith Müllbauer: XXII. Donaustadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1985 (Wiener Bezirkskulturführer, 22), S. 16